Niskästen aufhängen - So gehts richtig:

Der Schnee schmilzt und die Temperaturen kraxeln langsam wieder in die Höhe. Langsam kehrt das Leben in den heimischen Garten zurück. Der Frühling steht vor der Tür! Für viele Vogelarten beginnt damit eine geschäftige Zeit: die Brut und Aufzucht der Jungen.


Durch intensiv betriebene Agrar- und Forstwirtschaft sowie Verbauung stehen den Vögeln aber kaum noch Brutplätze zur Verfügung. Gerade Höhlenbrüter wie Meisen finden kaum noch natürliche Nisthöhlen in alten Bäumen. Es ist daher sinnvoll den Tieren zusätzliche, künstlich geschaffene Möglichkeiten anzubieten. Schnell und einfach geht das mit herkömmlichen Nistkästen. Aber wo bringe ich den Nistkasten an? Und was sollte ich beachten, damit meine gefiederten Gartenbewohner ihren Nachwuchs sicher großziehen können?

Für die sichere Anbringung des Nistkastens sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • Nutzen Sie für die Befestigung entweder rostfreie Nägel oder, um den Baum nicht zu beschädigen, breite Metallschlaufen.
  • Der Nistkasten sollte üblicherweise in 2 bis 3 Metern Höhe hängen, damit Katzen oder Marder diesen nicht erreichen können.
  • Das Einflugloch sollte nicht nach Westen zeigen, da aus dieser Richtung häufig der Wind kommt. Auch sollte der Kasten nicht in Südrichtung hängen, denn so wäre er der prallen Sonne ausgesetzt. Optimal wäre eine Ausrichtung nach Osten oder Südosten!
  • Hängen Sie die Nistkästen mindestens 8 bis 10 Meter weit auseinander, damit die brütenden Vögelchen ausreichend Nahrung finden können.

Damit sind die Grundvoraussetzungen für ein reges Treiben im eigenen Garten geschaffen.  Hinzu kommt allerdings, dass gerade während der Aufzucht der Jungen ein erhöhter Nahrungsbedarf besteht. Dies bedeutet, dass Sie auch weiterhin Wildvogelfutter anbieten können. Vor allem eiweißreiche Mischungen mit Insekten wie Mehlwürmern sind besonders willkommen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Beobachten im lebhaften Garten!

- Ihr Team der Mühle Gladen